Steeven Bretz | Landtagsabgeordneter für Potsdam
  01:10 Uhr | 19.05.2012 Startseite | Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis    

"Demografischen Wandel schon heute gestalten"


"Es gibt eine Sehnsucht nach Stabilität"


"Linkspartei inhaltlich und personell am Ende"


CDU Landesverband
Brandenburg
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Gesundheits- und Sozialpolitik
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Verantwortungsvoll und solidarisch

Die Politik der märkischen Union ist geprägt von Solidarität, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein. Bei Krankheit, Behinderung, im Alter oder bei Schicksalsschlägen können sich die Bürger darauf verlassen, dass ihnen geholfen wird. Die CDU Brandenburg steht dabei für die Selbstverantwortung des Einzelnen, der in einer starken Gemeinschaft des christlichen Miteinanders Halt und Unterstützung findet.

Grundversorgung flexibel sichern

Wir wollen ein Gesundheitssystem, das bei einer veränderten Altersstruktur finanzierbar und leistungsfähig bleibt und bei dem der medizinische Fortschritt bei den Bürgern ankommt. Dabei müssen auch Bürger mit geringen Einkommen eine gute Gesundheitsvorsorge erhalten. Die CDU wird mit allen Akteuren im Gesundheitswesen im kontinuierlichen Dialog bleiben, um gemeinsam die gesundheitliche Versorgung unserer Bürger zu sichern. Dazu zählt insbesondere eine stärkere Einflussnahme auf Bundesebene. In den Grundfachrichtungen sind die stationären Einrichtungen flächendeckend zu erhalten. Der Ausbau der Telemedizin soll Ärzte zusätzlich entlasten und die bürokratischen Einschränkungen verringert werden. Die Kosten und Honorare im Gesundheitswesen müssen für alle transparent, leistungsgerecht und verständlich sein.

Die Kooperation zwischen ambulanten und stationären Einrichtungen ist weiter auszubauen. Bei der Betreuung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen ist der Grundsatz „ambulant vor stationär" konsequent umzusetzen. Lücken in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung darf es nicht geben. Um die ambulante medizinische Betreuung zu sichern, sollen Ärzte flächendeckend Gemeindeschwestern einsetzen können. Mit einem neuen Stipendiensystem wollen wir in Zukunft junge Medizinstudenten nach dem erfolgreichen Studium dazu bewegen, sich als Ärzte in ihrer Heimatregion niederzulassen und somit der ärztlichen Unterversorgung in den ländlichen Gebieten entgegenwirken.

Familienpolitik

Familienfreundlichkeit ist ein Markenzeichen der CDU Brandenburg. Der einzigartige Wert der Familie liegt vor allem in der Verantwortung, die Eltern für Kinder und Kinder für Eltern übernehmen. Diese Verantwortungsgemeinschaft gilt es weiter zu stärken. Das familienpolitische Maßnahmenpaket des Landes muss auf den Prüfstand, ständig weiter entwickelt und an die veränderten Bedürfnisse der Familien angepasst werden. Dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wichtig wie der weitere Ausbau der Netzwerke für Familien und der Schutz der Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung. Die Familienbildung muss in allen Bereichen ausgebaut werden. Dies gilt für frühe Hilfen vor der Geburt, über die Gesundheitsbildung bis ins hohe Alter.

Senioren

Die Senioren haben mit ihrer Lebens- und Arbeitsleistung zu unserem Wohlstand beigetragen. Mit dem weiteren Ausbau individueller Wohnformen tragen wir den veränderten Bedingungen sowie der größeren Vitalität und Eigenverantwortung der älteren Generation Rechnung. Der Fach- und Hilfskräftebedarf in der Pflege muss abgesichert werden. Insbesondere in den ländlichen Regionen ist eine senioren- und behindertengerechte Politik vor Ort zu gestalten und durch bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen. Wir werden auch in Zukunft unserer Verantwortung gegenüber der älteren Generation gerecht werden. Die seniorenpolitischen Leitlinien des Landes sind fortzuschreiben und den Veränderungen anzupassen.

Jugendpolitik


Bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sind die familiären Strukturen noch stärker einzubeziehen. So leisten Eltern in Schulen, Vereinen, Verbänden und Jugendclubs eine unschätzbare Arbeit für die Kinder und Jugendlichen. Dieses Engagement ist stärker zu würdigen, denn ohne diese vielfältige Arbeit sind der Staat und die Gesellschaft überfordert. Mit dem Landesjugendplan wollen wir auch künftig die Jugendarbeit unterstützen und in diesem Zusammenhang wird das Personalstellenprogramm für sozialpädagogische Fachkräfte fortgeschrieben. Kinder- und Jugendparlamente sollen Bestandteil der kommunalen Jugendarbeit werden. Unser Anliegen ist es nach wie vor, dass jeder Jugendliche einen Ausbildungsplatz bekommt. Wir werden das gesellschaftliche Engagement von Jugendlichen im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres verstärkt unterstützen.

Gleichberechtigung


Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine von Qualität geprägte Bildung und Betreuung der Kinder sowie notwendige, flexible Hilfen sind die Grundlage unserer Politik für Frauen und Männer. Es sind Leitlinien für die Frauenpolitik in Brandenburg zu entwickeln, welche die vorhandenen Aktivitäten bündeln, die Landesgleichstellungsbeauftragte und die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten einbeziehen und einer ständigen Prüfung und Weiterentwicklung unterliegen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern in allen Bereichen, insbesondere aber vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, soll in Zukunft in allen Konzepten der Landesregierung berücksichtigt werden. Der Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder ist fortzuführen.

Sport


Der Sport hat in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion. Wir wollen ihn deshalb weiter fördern und seine Bedeutung für die Gesellschafts-, Bildungs- und Gesundheitspolitik deutlich hervorheben. Die Sportförderung erfolgt auch künftig aus Mitteln des Landeshaushalts. Sie wird in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro festgeschrieben und kommt dem Leistungs- und dem Breitensport zugute.
Impressionen
Landesverband Brandenburg
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