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22.01.2018, 14:20 Uhr
Verhandlungen für Große Koalition
MAZ (Quelle: www.maz-online.de)

Vier Monate nach der Bundestagswahl hatte die SPD am Sonntag auf einem Parteitag in Bonn den Weg zu Koalitionsverhandlungen frei gemacht. Nach einer emotionsgeladenen Debatte stimmten 56,4 Prozent von 642 Delegierten und Vorstandsmitgliedern dafür. Die Verhandlungen über eine Neuauflage der großen Koalition können damit in den nächsten Tagen beginnen und im besten Fall bereits im Februar abgeschlossen werden. Danach haben die 440.000 SPD-Mitglieder das letzte Wort.

Auch der Generalsekretär der Brandenburger CDU, Steeven Bretz, begrüßte die Entscheidung des Parteitags. „Durch den Schlingerkurs von Martin Schulz hat die SPD in den vergangenen Monaten Schlagseite bekommen. Gut, dass trotzdem die Mehrheit der Delegierten ihrer Verantwortung gerecht werden will und für Koalitionsverhandlungen gestimmt hat.“ Deutschland brauche endlich eine neue Bundesregierung, die anfangen könne, zu arbeiten.

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Weitere Berichterstattung finden Sie auch in der Onlineausgabe der MOZ. Das vollständige Pressestatement, welches im Artikel zitiert wird, finden Sie  unter "mehr":

Hier finden Sie zusätzlich mein Pressestatement zur knappen Entscheidung des SPD-Bundesparteitages für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen:

"Durch den Schlingerkurs von Martin Schulz hat die SPD in den vergangenen Monaten Schlagseite bekommen. Gut, dass trotzdem die Mehrheit der Delegierten ihrer Verantwortung gerecht werden will und für Koalitionsverhandlungen gestimmt hat.

Jetzt müssen die Sondierungsergebnisse schnell in einem Koalitionsvertrag umgesetzt werden. Deutschland braucht endlich eine neue Bundesregierung, die anfangen kann zu arbeiten. Alle Beteiligten sind daher gut beraten, das Klima zwischen den Verhandlungspartnern nicht mit weiteren Profilierungsversuchen zu torpedieren."