Brandenburg-Trend: Aktuelle RBB-Umfrage sieht CDU mit 20% auf Platz 2

PNN (pnn.de)

Wären am Sonntag in Brandenburg Landtagswahlen, läge die CDU erstmals wieder vor der AfD. Wie aus dem jüngsten Brandenburg-Trend, den Infratest Dimap im Auftrag von Antenne Brandenburg und Brandenburg aktuell vom RBB erstellt hat, hervorgeht, käme die SPD in der so genannten Sonntagsfrage auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU läge jetzt bei 20 Prozent, die AfD käme auf 19 Prozent der Stimmen. 12 Prozent der Wähler würden die Grünen wählen, 11 Prozent die Linken.

BVB/Freie Wähler wäre mit 3 Prozent nicht mehr im Landtag vertreten, anders als die FDP, die überraschend auf fünf Prozent der Stimmen käme. Bei den Landtagswahlen 2019 hatte die SPD 26,2 Prozent der Stimmen, die AfD 23,5 Prozent, die CDU 15,6 Prozent, die Grünen 10,8 Prozent, die Linken 10,7 und BVB/Freie Wähler 5,0 Prozent der Zweitstimmen erreicht.

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Zwischenbilanz: Ein Jahr Koalition aus SPD, CDU und Bündnis90/Die Grünen in Brandenburg

rbb (Quelle: rbb24.de)

Vor einem Jahr setzten in Brandenburg die Vertreter von SPD, Grünen und CDU ihre Unterschriften unter den Koalitionsvertrag. Die "Kenia-Koalition" startete als Experiment. Wie weit ist es bis jetzt gekommen?

Nicht Sektgläser, sondern drei Smoothies mit grünem, rotem und schwarzem Fruchtsaft klimperten, als Dietmar Woidke (SPD), Ursula Nonnemacher (Grüne) und Michael Stübgen (CDU) nach wochenlangen Koalitionsverhandlungen den Durchbruch verkünden konnten. Anstoßen auf das sogenannte Kenia-Bündnis: Das Bild der lachenden Drei ging durch die Medien. Während in Sachsen, wo man am gleichen Tag wie in Brandenburg gewählt hatte, noch die Köpfe über einer gleichfarbigen Koalition rauchten, wurde in Brandenburg schon gefeiert.

Deutlich weniger erfreulich wurde dann, was kommen sollte: die Corona-Krise und die größte Bewährungsprobe einer Regierung in der Geschichte des Landes.

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Neues Corona-Testzentrum in der Metropolishalle in Potsdam-Babelsberg

PNN (Quelle: pnn.de)

Am Montag hat in der Potsdamer Metropolishalle das zweite Corona-Testzentrum eröffnet. Das DRK-Team dort hat reichlich Routine - und richtet sich auf einen langen Einsatz ein.

Es riecht nach Desinfektionsmittel. Auf dem Fußboden im Wartebereich sind in eineinhalb Metern Abstand rot-weiß gestreifte Markierungen aufgeklebt. Alle im Raum tragen eine Maske. Im neuen Corona-Testzentrum in der Metropolishalle in der Großbeerenstraße in Babelsberg wird darauf geachtet, das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das ist wichtig, denn wer hier herkommt, hat den Verdacht, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.

Seit Montag hat das Testzentrum den Betrieb aufgenommen. Es ist das zweite in Potsdam. Das andere befindet sich auf dem Gelände des Klinikums. Am Eingang zum Foyer steht ein Spender, der einen kräftigen Schwall Desinfektionsmittel auf die Besucherhände spritzt. Der Ausgang ist am anderen Ende. So kommt man sich nicht in die Quere. Am frühen Nachmittag werden noch ein paar blaue Plakate angebracht, die über die Hygieneregeln aufklären: Maskenpflicht, Abstand, Hände desinfizieren. Und: "Zutritt nur mit Terminbestätigung", steht ganz oben.

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Novemberpogrome 1938: Gedenken in Potsdam an Elisabeth und Paul Salinger

potsdam.de

Paul Salinger und Elisabeth Salinger, geb. Breslauer

Das Ehepaar Elisabeth und Paul  Salinger führte ein gutbürgerliches und kunstinteressiertes Leben. Sie wurden 1942 nach Theresienstadt deportiert und sind dort umgekommen.

Paul Salinger wurde am 21.5.1865 in Berlin geboren und wohnte ab 1920 in Potsdam. Als erfolgreicher Architekt entwarf er zusammen mit seinem Freund und späteren Schwager Alfred Breslauer viele Villen und Landhäuser. Seine spätere Ehefrau Elisabeth wurde am 1.11.1870 als vierte von fünf Geschwistern in Berlin geboren. Sie wurde protestantisch getauft und erst durch die Heirat mit Paul Salinger eine sogenannte Geltungsjüdin.

Das Ehepaar lebte mit Tochter Charlotte und Elisabeths Schwestern Helene und Hedwig im Elternhaus Breslauer in der Jägerallee 25. Salingers führten einen gepflegten Haushalt, waren an Kunst, Musik und Literatur interessiert und besaßen eine große Hausbibliothek. Paul war ein begeisterter Uhrensammler und spielte Schach, was er auch seinen Enkelkindern lehrte. Elisabeth liebte besonders den großen Garten, dort hielt sie sogar Bienen. Das Ehepaar Salinger war überzeugt, dass ihnen die Nazis wegen ihres fortgeschrittenen Alters nichts anhaben würden, sie blieben deshalb in Deutschland. Trotzdem mussten beide am 2.10.1942 ihre Vermögenserklärung ausfüllen und wurden am 3.10.1942 mit dem „3. großen Potsdamer Alterstransport" nach Theresienstadt deportiert. Dort sind beide verstorben. Ihr Eigentum wurde am 16.11.1942 an „interessierte" Nachbarn zwangsversteigert.

Adresse: Stolpersteine für Paul Salinger und Elisabeth Salinger, geb. Breslauer, Jägerallee 25, 14469 Potsdam.

Weitere Informationen: www.potsdam.de/content/paul-salinger-und-elisabeth-salinger-geb-breslauer

Zunahme von Covid 19-Patienten in Brandenburger Krankenhäusern

Märkische Oderzeitung (Quelle: moz.de)

Die Zahl der Corona-Patienten in Brandenburger Krankenhäusern nimmt zu. Derzeit würden dort 324 Menschen behandelt, ein Viertel davon intensivmedizinisch, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mit. Am Freitag waren 286 Patienten in Krankenhäusern, etwas mehr als ein Viertel davon in der Intensivmedizin.

Am Freitag wurde ein Höchstwert an Corona-Fällen gemeldet
Die Zahl gemeldeter neuer Corona-Infektionen in Brandenburg ist zurückgegangen, allerdings melden die Gesundheitsämter die Zahlen am Wochenende zeitverzögert. Von Sonntag auf Montag seien 218 neue Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Am Sonntag wurden 356 neue Ansteckungen gezählt, am Samstag 409. Der bisherige Höchstwert wurde am Freitag mit 525 zusätzlichen Fällen erreicht.

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Reaktionen auf den Anschlag in Wien: "Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind."

WELT /Quelle: welt.de)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den mutmaßlichen Terroranschlag in Wien verurteilt. Deutschland stehe an der Seite Österreichs. Auch Frankreichs Präsident Macron reagierte mit einer Kampfansage.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erschüttert über den mutmaßlichen Terroranschlag in Wien geäußert. „Ich bin in diesen schrecklichen Stunden, in denen Wien Ziel terroristischer Gewalt geworden ist, in Gedanken bei den Menschen dort und den Sicherheitskräften, die der Gefahr entgegentreten“, erklärte die Kanzlerin in einer Stellungnahme. „Wir Deutschen stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde“, heißt es weiter. „Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf.“

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Befristete Kontaktbeschränkungen: Neue Corona-Regeln in Brandenburg ab 2. November

PNN (Quelle: pnn.de)

Die Lage ist ernst:. Steigende Corona-Infektionszahlen verlangen aus Sicht der Landesregierung ein entschiedenes Gegensteuern. Ab Montag gelten in Brandenburg deutlich schärfere Kontaktbeschränkungen, viele Einrichtungen müssen schließen.

Er sei sich bewusst, dass diese Einschränkungen hart seien, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag nach der Sondersitzung des Kabinetts in Potsdam. Er sei aber genauso von ihrer Notwendigkeit überzeugt - „sonst wird uns eine Lawine überrollen“.

Was ab Montag gilt

Von Montag an müssen gastronomische Betriebe sowie Einrichtungen der Freizeitbranche und der Kultur für den gesamten November geschlossen bleiben. Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. Bereits angereiste Urlauber müssen das Land bis kommenden Mittwoch (4.11.) verlassen. Das Verbot gilt den Angaben zufolge nicht für die Vermietung von Ferienhäusern mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr. Hotels und Pensionen dürfen nur noch Geschäftsreisende beherbergen, Schulen und Kitas sollen aber offen bleiben. Das alles ist nun in einer sogenannten Eindämmungsverordnung geregelt.

Einige Beispiele:

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Sondersitzung des Landtages zu den Corona-Beschlüssen der Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin

WELT /Quelle: welt.de)

In einer erregten Debatte hat der Brandenburger Landtag über die geplanten, einschneidenden Corona-Beschränkungen debattiert.

Regierungschef Woidke wirbt bei den Bürgern um Verständnis, dagegen fordert die AfD ein Ende aller Maßnahmen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Bürger und Unternehmen zur Unterstützung beim geplanten Teil-Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufgerufen. «Die verabredeten Maßnahmen sind hart, aber sie sind notwendig, und sie sind auch verhältnismäßig», betonte Woidke am Freitag in der Sondersitzung des Landtags vor den Entscheidungen des Kabinetts zu den neuen Corona-Beschränkungen. Denn die Entwicklung der Pandemie mit ständig steigenden Infektionszahlen sei besorgniserregend.
...

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Redmann verwies darauf, dass sich die Zahl der belegten Intensivbetten seit gut einem Monat von Woche zu Woche verdoppelt habe. Wenn sich dieser Trend fortsetze, seien in fünf Wochen mit 640 alle Intensivbetten in Brandenburg belegt. Daher müsse die Landesregierung mit allen Mitteln einer Überforderung des Gesundheitssystems entgegenwirken.

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Burkhard Dregger und Dr. Jan Redmann: "Coronakrise und BER-Start verdeutlichen hohen Abstimmungsdbedarf beider Länder."

Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion Brandenburg

Bei Schutzmaßnahmen vor Corona wäre ein besser abgestimmtes Vorgehen von Berlin und Brandenburg wünschenswert, der BER steht vor seiner Eröffnung. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses hatte der Landtagspräsidentin des Landtages Brandenburg nach einer Mehrheitsentscheidung durch Rot-Rot-Grün jedoch mitgeteilt, dass sie eine Enquete-Kommission nach den Wahlen 2021 vorschlagen. SPD, Linke und Grüne in Berlin blenden damit völlig aus, dass der Abstimmungsbedarf beider Länder größer ist denn je. Daher appellieren die Vorsitzenden der CDU-Fraktionen von Berlin und Brandenburg, Burkard Dregger und Dr. Jan Redmann, an die rot-rot-grüne Koalition in Berlin, ihren Widerstand gegen die Einsetzung gemeinsam tagender Parlamentsausschüsse für die Hauptstadtregion aufzugeben.

Burkard Dregger: „Berlin und Brandenburg müssen bei den wichtigen gemeinsamen Zukunftsfragen zu gemeinsamen Entscheidungen kommen. Dazu haben wir die Einsetzung gemeinsam tagender Ausschüsse für die Hauptstadtregion beider Parlamente vorgeschlagen. Noch im Juli hat Berlins SPD-Fraktionschef Saleh dies befürwortet. Nunmehr lehnt die rot-rot-grüne Koalition in Berlin dies ab. Erst nach den Wahlen 2021 will sie in einer Enquete-Kommission über mögliche Strukturen der Zusammenarbeit diskutieren. Wir brauchen aber keine Diskussionen über die Strukturen einer Zusammenarbeit. Sondern wir brauchen endlich Lösungen für die wichtigen gemeinsamen Fragen von Verkehr, Wohnungsbau, Unternehmensansiedlungen. Wir wollen das Potential der gemeinsamen Hauptstadtregion entwickeln.“

Dr. Jan Redmann: „Der BER ist das größte Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands und eine große Chance für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Berlin und Brandenburg. Für diese Umfeldentwicklung und weitere länderübergreifende Projekte bedarf es einer engen Zusammenarbeit beider Parlamente. In gemeinsam tagenden Ausschüssen für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg könnten beide Länder betreffende strategische Fragen, wie Verbesserungen für Pendler und der Weg zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik oder die Zusammenarbeit in der Wohnungsbaupolitik, behandelt werden. Ich appelliere daher an die Regierungsfraktionen in Berlin, ihre Haltung hinsichtlich eines Ausschusses für die Hauptstadtregion zu überdenken. Wir sind bereit zur institutionellen Zusammenarbeit mit Berlin auf parlamentarischer Ebene.“

CDU verschiebt Bundesparteitag corona-bedingt auf das Jahr 2021

ZDF (zdf.de)

1.001 Delegierte vor Ort - das geht angesichts der steigenden Corona-Zahlen nicht. Die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat im CDU-Präsidium breite Zustimmung für ihren Vorschlag für den Bundesvorstand bekommen, so war aus Teilnehmerkreisen zu hören. Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, den Parteitag am 4. Dezember in Stuttgart abzusagen. Er sei wegen der bedrohlichen Pandemie-Lage nicht durchführbar.

Am 15. und 16. Januar 2021 soll bei der Jahresauftaktklausur des Bundesvorstands über das aktuelle Infektionsgeschehen gesprochen werden und dann die Lage aktuell bewertet werden. Dann soll auch entscheiden werden, ob und wann ein CDU-Parteitag "in Präsenz" möglich ist. Ein Präsenzparteitag ist die bevorzugte Variante der Präsidiumsmitglieder und der Parteivorsitzenden.

Sollte die Pandemie-Situation so sein, dass auf absehbare Zeit kein Präsenz-Parteitag möglich ist, soll über die Möglichkeit einer Briefwahl oder andere Alternativen entschieden werden. Bei einer Briefwahl müssten alle Vorstandsmitglieder gewählt werden. Dies sei keine einfache Situation für die CDU.

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Brandenburger Paritätsgesetz: Fraktionsvorsitzender Jan Redmann zum Urteil des Landesverfassungsgerichtes

PNN (Quelle: pnn.de)

Das Brandenburger Verfassungsgericht hat das Paritätsgesetz zu den Kandidatenlisten der Parteien für Landtagswahlen gekippt - wie zuvor schon die Thüringer Verfassungsrichter die dortige Regelung. Das Gesetz beschränke die Freiheiten der Parteien bei der Aufstellung von Kandidaten und damit die Teilnahme an Wahlen, teilte das Gericht am Freitag in der Urteilsverkündung in Potsdam mit. Das Gesetz schrieb den Parteien vor, ihre Kandidatenlisten mit gleich vielen Männern und Frauen zu besetzen. Das Urteil ist ein Rückschlag für entsprechende Bestrebungen auch in anderen Bundesländern und auf Bundesebene.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dr. Jan Redmann, begrüßte die Entscheidung: "Das Urteil zum Parité-Gesetz in Brandenburg gibt uns Rechtssicherheit darin, dass die große gesellschaftliche Aufgabe, mehr Frauen in politische Mandate zu bringen, nicht unter Umgehung der Wahlrechtsgrundsätze und der Parteienfreiheit erreicht werden kann. Die CDU-Fraktion war hier von Anfang an skeptisch und so haben wir bereits der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 2019 nicht zugestimmt", teilte er am Freitagvormittag mit.

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Zweiten Lockdown verhindern: Innenminister Michael Stübgen kündigt verstärkte Kontrollen an

WELT /Quelle: welt.de)

Zur Durchsetzung und Einhaltung der ausgeweiteten Corona-Beschränkungen in Brandenburg hat Innenminister Michael Stübgen (CDU) verstärkte Kontrollen angekündigt. Sie sollen Anfang November beginnen. Die Polizei unterstütze die Gesundheitsämter und Ordnungsämter dabei, wann immer es gehe, sagte Stübgen am Dienstag in Potsdam.

Zudem werden Polizisten gemeinsam mit den Landkreisen an bestimmten Tagen Schwerpunktkontrollen durchführen - auch, um ein klares Signal zu geben, dass die Verordnung «kein Spaß» sei, sondern dass es darum gehe, einen zweiten Lockdown zu verhindern.

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Corona-Hotspot - neue Regeln für Potsdam

PNN (pnn.de)

Kleinere Privatfeiern, strengere Maskenpflicht: Für Potsdam gelten ab sofort neue Einschränkungen, weil die Stadt zum Corona-Hotspot geworden ist. Die dafür nötige Marke von 35 Neuinfektionen pro 100.000 wurde mit einem Wert von 38,3 sogar überschritten, wie die Stadtverwaltung am Montag bekannt gab. Daher gelten nun die für diesen Fall festgelegten Maßnahmen, damit sich die Ansteckungsrate nicht weiter erhöht.

Laut den aktuell geltenden Landesregeln sind private Feierlichkeiten im privaten Wohnraum mit mehr als 25 Anwesenden nun untersagt. Im öffentlichen Raum dürfen es nicht mehr als 50 sein. Pflicht ist es in diesem Zusammenhang auch, dass Veranstalter von privaten Feiern diese mindestens drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Die Meldepflicht besteht ab sechs Teilnehmern außerhalb des eigenen Hausstandes.

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CDU-Landtagsfraktion fordert Umdenken beim Brandenburger Beherbergungsverbot

Märkische Oderzeitung (Quelle: moz.de)

Es sei bedauerlich, dass beim Treffen der Regierungschefs der Länder am Mittwoch kein einheitliches Vorgehen im Umgang mit dem Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten gefunden wurde. Das sagt der Kremmener Frank Bommert, tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg.

Dass nun Gerichte über die getroffenen Einschränkungen in den Ländern entscheiden, „gefährdet die Akzeptanz der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus“, deren Einhaltung angesichts des gegenwärtig flächendeckenden Anstiegs der Infektionszahlen wichtiger denn je sei. „Wir brauchen daher ein Umdenken beim Beherbergungsverbot.“

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Bund-Länder-Beschlüsse zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie

WELT /Quelle: welt.de)

Künftig soll es in Corona-Hotspots Beschränkungen für private Feiern geben. Auch die Maskenpflicht wird erweitert. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten geeinigt.

Nach über acht Stunden war es geschafft – zumindest vorerst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben ihre Beratungen beendet. „Wir sind in einer Phase der Pandemie, die ernst ist“, sagte Merkel anschließend vor der Presse. Deutschland sei bereits in einer exponentiellen Phase, in der Infektionen rasch zunähmen. Sie betonte das Ziel von Bund und Ländern, eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern. Man stehe an einem entscheidenden Punkt.

Link: Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 14. Oktober 2020

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Statistischer Jahresbericht: Die Entwicklung der Landeshauptstadt Potsdam

PNN (Quelle: pnn.de)

Weniger Krippenkinder, mehr Hochbetagte. Mehr Wohnungen, höhere Grundstückspreise. Potsdams neuer Statistischer Jahresbericht 2019 zeigt einige Entwicklungen in der Stadt auf.

Bevölkerung
Zum Jahresende 2019 lebten in Potsdam genau 180.503 Einwohner mit Hauptwohnung. Das waren 2156 mehr als ein Jahr zuvor, was einem Zuwachs von 1,2 Prozent entspricht. Es wurden 146 Kinder mehr geboren als im gleichen Zeitraum Potsdamer verstarben. Allerdings fiel dieser sogenannte Geburtenüberschuss kleiner aus als im Vorjahr.

Gleichzeitig zogen 1793 mehr Menschen nach Potsdam zu als aus Potsdam fort. Doch dieser positive Wanderungssaldo ist kleiner geworden. Die Zahl der Wegzüge nimmt zu. 2019 waren es 9742. so viele wie seit 1998 nicht mehr. Und der Zuzug nach Potsdam schwächelt: 11.535 ist der niedrigste Wert der vergangenen fünf Jahre. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.

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Julia Klöckner sichert Brandenburg weiter Unterstützung im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest zu

Berliner Morgenpost (morgenpost.de)

53 Fälle von Afrikanischer Schweinepest gibt es bislang in Brandenburg bei Wildschweinen. Jetzt entstehen Pufferareale, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Brandenburg kann auf Unterstützung hoffen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Anstrengungen Brandenburgs im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gewürdigt.

"Das ist im Sinne aller Bundesländer", betonte Klöckner am Donnerstag in Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree). Brandenburg sei eine Pufferzone für Europa. "Uns geht es wirklich darum, Hand in Hand zu arbeiten", sagte die Bundesministerin. "Die Afrikanische Schweinepest zu bekämpfen, ist ein Langstreckenlauf", sagte sie. Deutschland gelte erst dann als ASP-frei, wenn es ein Jahr lang keine Funde gegeben habe.

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CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann fordert Sparkurs für Brandenburg

Süddeutsche Zeitung (Quelle: sueddeutsche.de)

Brandenburgs CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann hat SPD-Finanzministerin Katrin Lange angesichts der drohenden hohen Neuverschuldung in der Corona-Krise zum Sparen aufgerufen.

"Wir haben skeptisch zur Kenntnis genommen, dass es bislang kaum Konsolidierungsbemühungen gibt", sagte Redmann am Dienstag in Potsdam. "Man kann nicht alleine das bestehende Steuerloch durch Kreditaufnahme kompensieren, sondern wir werden auch sparen müssen."

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Planungen der Bahn zur Modernisierung der Potsdamer Bahnhöfe

PNN (Quelle: pnn.de)

Viele Bahnhöfe in Potsdam sollen modernisiert werden, teilweise allerdings erst in mehreren Jahren. Was wann geplant ist - und was länger dauert.

Kaputte Fassaden, mangelnde Barrierefreiheit, Vandalismus: Der Sanierungsbedarf an einigen der Bahnhöfe im Potsdamer Stadtgebiet ist unübersehbar. An machen wird bereits gearbeitet, weitere Arbeiten sind geplant. Ein Überblick.

POTSDAM HAUPTBAHNHOF
Die Rolltreppen sind die Problemzonen des Potsdamer Hauptbahnhofs. Immer wieder kaputt, oft wochen- oder sogar monatelang ausgefallen. Bevor die Rolltreppen jedoch erneuert werden, waren erst einmal die Aufzüge dran. Wie eine Bahnsprecherin auf Anfrage mitteilte, sei der Austausch der Fahrstühle zu den Gleisen 2 und 4 nun abgeschlossen. Als nächstes sollen die Rolltreppen zu den Gleisen 6 und 7 erneuert werden, das ist für nächstes Jahr geplant. Ebenfalls 2021, und damit teils sogar etwas früher als zunächst angesetzt, sollen auch die Gleise 2 und 4 sowie 1 und 3 mit neuen Rolltreppen ausgestattet werden.

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