15.04.2013, 11:04 Uhr

15.04.13 | MAZ (Quelle: www.maerkischeallgemeine.de)
Bei der Nutzung der Atomkraft liegen Brandenburg und Polen im Streit. Aber schon wegen der sinkenden EU-Förderung will Potsdam jetzt stärker mit dem Nachbarn im Energiebereich zusammenarbeiten.

"Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg will die Zusammenarbeit mit Polen auf dem Energiesektor ausbauen. «In Anbetracht zurückgehender EU-Mittel für Brandenburg ist es notwendig, gemeinsame Projekte anzustoßen, die die Energieinfrastruktur unserer Region nutzen und stärken», führt Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage aus. Unter anderem soll mit Blick auf den europäischen Energie-Binnenmarkt das Übertragungsnetz zwischen beiden Ländern ausgebaut werden. Zwei Vorhaben für Freileitungen seien bereits auf den Weg gebracht worden...
Der energiepolitische Sprecher der oppositionellen CDU-Landtagsfraktion, Steeven Bretz, begrüßte die beabsichtigte Kooperation, die langfristige Vorteile hätte. So böten etwa die Energiespeicherung und -verteilung Möglichkeiten für gemeinsame Projekte. Noch im Februar habe die rot-rote Mehrheit im Landtag allerding einen entsprechenden Antrag der Union abgelehnt..."

-> hier können Sie den gesamten Antrag lesen