30.05.2009, 23:47 Uhr | MAZ

Griebnitzsee: Etwa Hälfte der Unterschriften

Hoffnungen in die Mediation setzen hingegen Steeven Bretz (CDU) und FDP-Kreis-chef Marcel Yon. Stadt und Anrainer sollten „Flexibilität und Gesprächsbereitschaft“ zeigen, so Yon. Er forderte die Stadt zudem auf, die Ausgaben offenzulegen, die durch die verlorenen Prozesse entstanden sind. Zugleich schlägt er die Einrichtung eines Wasser-Taxi vor, so dass die Bürger die Uferregion weiter erleben können.
POTSDAM / BABELSBERG - Die Linke hält an ihren Bestrebungen für ein Bürgerbegehren „Freies Ufer am Griebnitzsee“ weiter fest. „Gehen Sie davon aus, dass wir knapp die Hälfte der benötigten Unterschriften zusammen haben“, sagte Linke-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg gestern. Genauere Zahlen könne er nicht nennen; es seien bis zu 1000 Listen im Umlauf. Hinsichtlich des Bemühens der Mediatoren solle man sich keinen Illusionen hingeben, so Scharfenberg; nach der Entscheidung vom Donnerstag stünden die Chancen noch schlechter, sagte er.

Hoffnungen in die Mediation setzen hingegen Steeven Bretz (CDU) und FDP-Kreis-chef Marcel Yon. Stadt und Anrainer sollten „Flexibilität und Gesprächsbereitschaft“ zeigen, so Yon. Er forderte die Stadt zudem auf, die Ausgaben offenzulegen, die durch die verlorenen Prozesse entstanden sind. Zugleich schlägt er die Einrichtung eines Wasser-Taxi vor, so dass die Bürger die Uferregion weiter erleben können. (MAZ)