05.04.2013, 11:01 Uhr

05.04.13 | MAZ (Quelle: www.maerkischeallgemeine.de)
Charité-Spezialist kritisiert Greenpeace-Studie über Kohlekraftwerke in Brandenburg

POTSDAM - Die von der Umweltorganisation Greenpeace in Auftrag gegebene Studie, wonach deutsche Kohlekraftwerke jährlich für 3100 vorzeitige Todesfälle verantwortlich sind, stößt auf Kritik. „Bislang ist nicht nachgewiesen, dass Menschen im Umfeld von Jänschwalde kränker sind“, sagte Lungenarzt Christian Witt von der Berliner Charité gestern der MAZ...
Steeven Bretz, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, hält die Studie für einseitig. Es handele sich um „isolierte Berechnungen“. Unterschlagen werde, „dass Braunkohle einen Beitrag zur Strompreisstabilität leistet“, so Bretz. In Brandenburg bleibe dieser Energieträger „auf absehbare Zeit unverzichtbar“. Auch die Landesregierung hatte die Forderung nach einem baldigen Aus für Braunkohle zurückgewiesen..."

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