26.10.2009, 09:16 Uhr

24.10.09 | PNN
CDU warnt vor Kriminalitätsproblem in der Landeshauptstadt

Das Gewalt- und Kriminalitätsproblem in Potsdam sei „weit breiter und tiefer“ als einzelne Ereignisse aufzeigten, sagte gestern der Potsdamer CDU-Vizechef Steeven Bretz. Er forderte eine „breite, öffentliche und schonungslose Diskussion“, der politische Raum dürfe nicht „länger schweigen, sich wegducken“. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) müsse das Konzept der Sicherheitskonferenz für die Stadt neu überdenken.
Dabei müsse auch der „wachsame Bürger“ ein „unverzichtbarer Eckpfeiler“ sein. Hintergrund der Äußerungen von Bretz sind die jüngsten Brandanschläge auf zwölf Autos in Neu Fahrland vom vergangenen Wochenende; Bretz nennt außerdem Schlägereien und Schießereien zwischen verfeindeten Rockerbanden, den Brandanschlag auf die Integrationslaube am Schlaatz und Übergriffe auf Ausländer.